Urs Mannhart

Urs Mannhart hat als Journalist, Zivildienstleistender, Velokurier und Nachtwächter in einem Asylzentrum gearbeitet, heute ist er Schriftsteller, Stör-Melker und Reporter.

Im Roman «Luchs» spielen Raubtiere und helvetische Mentalitäten gewichtige Rollen, in «Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola» dreht sich alles um jene Kräfte, die zwischen zwei Liebenden auftreten können – außerdem ist es eine Hommage an einen eigenwilligen Grenzbahnhof. Ebenfalls als Hommage gedacht waren einige Motive in dem umfangreichen, 2014 erschienenen Roman «Bergsteigen im Flachland», der aufgrund einer Klage des Journalisten Thomas Brunnsteiner provisorisch nicht vertrieben werden darf.

Als Reporter berichtet Mannhart seit 2003 aus den verschiedensten Ecken und Enden Europas, meist mit der an Gay Talese geschulten Arbeitshaltung der fine art of hanging around. Als Mentor möchte Mannhart wirken, weil er Gespräche schätzt, die am Lack eines Textes kratzen. Oder diesen polieren.

Für das Mentorat: Deutsche Prosa und Reportage.

Foto: Beat Schweizer
Foto: Beat Schweizer