Leta Semadeni

Leta Semadeni wurde 1944 in Scuol geboren, und sie lebt auch heute wieder im Engadin. Sie studierte Sprachen an der Universität Zürich, in Perugia und Quito (Ecuador) und arbeitete viele Jahre als Lehrerin an verschiedenen Schulen in Zürich und im Engadin. Seit 2005 widmet sie sich ausschliesslich dem Schreiben.Sie publiziert Prosa und Gedichte, wobei sie ihre Gedichte durchgehend auf Rätoromanisch und auf Deutsch schreibt. Ihr lyrisches Werk wurde 2011 mit dem Literaturpreis des Kantons Graubünden und mit dem Preis der schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet. Zuletzt erschienen „raz“ (2011), „Fila, fila! – Spinne, spinne!“ (2012) und der zweisprachige Gedichtband „In mia vita da vuolp – In meinem Leben als Fuchs“, Chasa editura rumantscha, Chur 2010. Ihr erster Roman in deutscher Sprache, „Tamangur“ (Rotpunktverlag), erschien 2015 und wurde 2016 mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Im Juni 2017 erhält Leta Semadeni den Kulturpreis des Kantons Graubünden für ihr Lebenswerk.

Für das Mentorat: deutsche Prosa und Lyrik

Foto: Katharina Bergamin
Foto: Katharina Bergamin