Elisabeth Wandeler-Deck

Elisabeth Wandeler-Deck, geboren 1939, lebt in Zürich. Sie lässt in ihrem Schreiben eine große Affinität zur Musik erkennen. Als improvisierende Musikerin und mit ihren Texten ist sie Mitglied des Improvisationsquartetts bunte hörschlaufen. Ihre Texte bewegen sich nicht selten vom Klanglichen gesteuert voran und erwecken oft den Eindruck einer Improvisation auf dem Papier, einer Improvisation freilich, die präzise Strukturen aufscheinen lässt. Mit ihrem anarchischen Schreibansatz sucht die ausgebildete Architektin, Soziologin und Gestaltanalytikerin immer wieder die unterschiedlichsten thematischen und formalen Felder auf. Ihre Texte veröffentlich sie in Buchform, in Literaturzeitschriften, im Netz als erzählende Prosa, Bildtextarbeiten, Szenische Arbeiten. Ihre Lyrikveröffentlichungen tragen Titel wie z.B. (Gelächter über dem linken Fuss), Turbulenzen an der Luftschnittstelle, ANFÄNGE, ANFANGEN gefolgt von UND, arioso – archive des zukommens. Zuletzt erschien TAGUMTAGKAIRO – pro Datum 1 Foto, 1 Gedicht, 1 immer gleichlanges Stück Prosa.

Für ihr lyrisches Gesamtwerk erhielt sie 2013 den Basler Lyrikpreis, 2017 wurde ihr für Visby infra-ordinaire ein Werkjahr der Stadt Zürich zugesprochen.

Für das Mentorat: Lyrik in deutscher Sprache

Foto: Dirk Skiba
Foto: Dirk Skiba