Angelika Overath

Angelika Overath, geb. 1975 in Karlsruhe, hat über die Farbe Blau in der Modernen Lyrik promoviert. Schon während des Studiums arbeitete sie als Reporterin (zunächst für das Schwäbische Tagblatt, Tübingen, dann für das von Hans Magnus Enzensberger herausgegebene Magazin TransAtlantik. Später schrieb sie u.a. für GEO, Merian, Du). Von 1994 bis 2014 war sie Kritikerin im Feuilleton der NZZ. Seither schreibt sie für die FAZ. Neben ihrer Kolumne „Abgründe“ in der NZZ am Sonntag verfasst sie dort regelmässig Kritiken für die Buchbeilage. Sie hat mehrere Bände mit Reportagen und Essays veröffentlicht und ist Autorin von drei Romanen („Nahe Tage“, „Flughafenfische“, „Sie dreht sich um“). Einem breiteren Publikum wurde sie bekannt durch ihr Senter Tagebuch „Alle Farben des Schnees“. Zuletzt erschien: „Poesias dals prüms pleds. 33 romanische Gedichte und ihre deutschen Annäherungen“. Angelika Overath unterrichtet Kreatives Schreiben an der Schweizer Journalistenschule MAZ, Luzern, und ist externe Beraterin am Literaturinstitut in Biel. Mit ihrem Mann, dem Literaturwissenschaftler Manfred Koch, und ihrem jüngsten Kind lebt sie in Sent.

Für das Mentorat: Romanische Lyrik und deutsche Prosa.
Per il mentorat: Lirica rumantscha e prosa tudais-cha.

Foto: Kirill Golovchenko
Foto: Kirill Golovchenko